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Studienreise Gredos & Madrid 2017 4DEFGH

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Sonntag, 24. September 2017

Am Sonntag, trafen wir uns zum Abflug nach Madrid um 11.45 Uhr am Flughafen Basel. Die Stimmung war gut und alle freuten sich auf die bevorstehende Studienreise. Nach einem angenehmen Flug erreichten wir trotz ruppiger Landung um 16.00 Uhr Spaniens Hauptstadt. Am Flughafen erwartete uns bereits unser Busfahrer Jesús, der uns nach Ávila chauffierte. In Ávila stiegen wir gleich auf die imposante, 2,5 km lange und voll intakte romanische Stadtmauer und durften einem Vortrag über die Stadt beiwohnen. Anschliessend fuhr uns der Bus weiter in die Sierra de Gredos. Nach einer langen Fahrt kamen wir um 20.30 Uhr in Navarredonda de Gredos, einem Dorf mit 458 Einwohnern mitten in der Bergkette „Sierra de Gredos“, einem Teilgebirge des Kastilischen Scheidegebirges, an. Wir wohnten etwas ausserhalb des Dorfes, mitten in einem Pinienwald. Gleich nach der Ankunft bezogen wir unsere Zimmer und bald wurde uns das Abendessen serviert. Erschöpft von der langen Reise legten wir uns an diesem Tag zeitig schlafen.

Anna Grether und Ana Tudor (4E)

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Montag, 25. September 2017

Je nach benötigtem Schönheitsschlaf standen wir zwischen 7.00 Uhr und 8.00 Uhr auf und trafen uns zum Frühstück. Um 10.00 Uhr trafen wir den nächsten netten Busfahrer, der ebenfalls Jesús hiess. Nadch zweistündiger Fahrt erreichten wir Salamanca. Wir schlenderten durch die schönen Gassen bis zur Plaza Mayor, wo uns Frau López kurz briefte. Wir hatten eine Stunde Zeit für Einkäufe und trafen uns anschliessend wieder in der Plaza Mayor zu einem ausgiebigen Mittagessen. Danach hielt Magali ihren Vortrag über die geschichtsträchtige Stadt am Fluss Tormes. Wir besichtigten die „Casa de las Conchas“, ein geschütztes Baudenkmal, welches heute eine öffentliche Bibliothek beherbergt und dessen Fassade mit über 300 Jakobsmuscheln als Symbol der Pilgerschaft nach Santiago de Compostela geschmückt ist. An der ältesten Universität Spaniens – und eine der ältesten Europas – angelangt, suchten wir alle nach dem versteckten Frosch an der Fassade, welcher der Überlieferung nach den Studierenden Glück bringen soll. Danach machten wir mit Audioguides eine Tour in der neuen Kathedrale von Salamanca. Bei der römischen Brücke mit den 26 Rundbögen am Tormes füllten wir in Gruppen einen Fragenbogen über unsere neuerworbenen Kenntnisse zu Salamanca aus. Einige von uns suchten, zum Teil erfolglos, Hilfe bei den vielen Passanten. Zurück in der Sierra de Gredos gab es Pizza und Salat. Alle waren vom langen, aber auch lehrreichen Tag sehr erschöpft.

Nicolette Kräher und Arnaud Mauroux (4F)

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Dienstag, 26. September 2017

An diesem Tag war vorgesehen, dass wir uns im Camp und im zu Fuss erreichbaren Navarredonda de Gredos aufhalten. Nach dem gewohnten Frühstück in unserer kleinen Unterkunft erwartete uns in einem Nebengebäude des Zentrums ein kreativer Workshop. Obwohl beim ersten Gedanken, T-Shirts zu bemalen, nicht unbedingt unsere Lieblingsfreizeitbeschäftigung ist, hat es schliesslich doch Spass gemacht. Als nächstes stand Bogenschiessen auf dem Programm, wobei sich einige als ausserordentlich talentiert herausstellten. Es war für die meisten eine neue Erfahrung und schliesslich gelang es jedem, die Zielscheibe („diana“) zu treffen. Weiter ging es mit einem Orientierungslauf rund um das Gelände des Zentrums. Wir teilten uns in Gruppen auf und erarbeiteten mit Hilfe eines Kompasses („brújula“) einen Parcours, der später von einer anderen Gruppe absolviert werden musste. Und als ob dies nicht schon genug Aussenaktivität für einen Tag wäre, nahmen wir den zwanzigminütigen Marsch nach Naverredonda de Gredos unter die Füsse, um dort zu einem weiteren Orientierungslauf anzutreten. Mit den orangefarbenen Warnwesten, die wir aus Sicherheitsgründen anziehen mussten, sahen wir den Basler Kindergartenkindern etwas ähnlich. Diesmal gestaltete sich die Orientierung allerdings etwas schwieriger, jedoch war die Aktivität im kleinen Dörfchen mit seinen alten Häusern, verlassenen Strassen und hilfsbereiten Einwohnern ein guter Tagesabschluss. Und als die Sonne schon langsam unterging, machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Camille und Aileen  (4G)

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Mittwoch, 27. September 2017 

Nach dem zeitigen Frühstück packten wir alle unsere Sachen und stiegen um 9 Uhr in den Bus. Auf der 2-stündigen, ruhigen Fahrt nach Toledo schliefen alle. In dieser historischen Metropole sahen wir viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Kirche „El Cristo de la Luz“, welche ehemals eine Moschee gewesen war, und den berühmten Alcázar, eine Festung, welche über viele Jahrhunderte die Geschichte Spaniens mitgeprägt hat. Vor der eindrücklichen Primatskathedrale hielt eine Mitschülerin einen Vortrag über die ehemalige Hauptstadt Spaniens. Die Synagoge „El Tránsito“ und die Kirche „Santa María la Blanca“, ursprünglich auch eine Synagoge, besuchten wir anschliessend. Nach einem Zwischenhalt und ein paar Fotos ging es weiter nach Madrid, worauf sich schon alle sehr freuten. In der Hauptstadt angekommen, bezogen wir die Zimmer in unserem Hostel und gingen danach zusammen zur Puerta del Sol, vorbei an der berühmten „Churrería San Ginés“ und dem „Mercado San Miguel“ bis zur Almudena-Kathedrale und dem Palacio Real, wo eine Schülerin ihren Vortrag hielt. So verschafften wir uns einen Überblick über die Innenstadt von Madrid. Wir teilten uns in Gruppen auf und durften den Rest des Abends selbstständig gestalten. Das Abendessen mussten wir selber auf Spanisch bestellen, was uns allen gut gelang.

Tony (4H) und Alessandro (4F)

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Donnerstag, 28. September 2017

Am Donnerstagmorgen gingen wir gemeinsam frühstücken. Das Angebot war vielseitig und es war für jeden etwas dabei, auch für diejenigen, die keine spanische Spezialität wie «Pan con tomate» oder «Churros» probieren wollten. Gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Museo del Prado. Schon die Aussenhülle des Prado (ein alter Königspalast) ist sehr eindrücklich, aber weit beeindruckender sind die vielen Kunstschätze, die es zu sehen gibt. Nach einem lehrreichen Rundgang durch die Ausstellung besichtigten wir den «Fuente de las Cibeles», einen wunderschönen Brunnen, welcher der griechischen Göttin der Erde, Landwirtschaft und Fruchtbarkeit Kybele gewidmet ist und in welchem Real Madrid regelmässig seine Triumphe feiert. Nach dem Mittagessen in kleinen Gruppen trafen wir uns bei der «Estación de Atocha» Madrids Zentralbahnhof, der eine Art Gewächshaus mit riesigen Palmen und anderen tropischen Pflanzen sowie ein grosses offenes Becken voller Schildkröten beherbergt. In unmittelbarer Umgebung befindet sich unser nächster Halt: Das weltberühmte Museum für moderne Kunst «Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia». Wir sahen viele bekannte Bilder, inklusive Pablo Picassos «El Guernica». Nach diesem interessanten, bereichernden Tag hatten wir die Möglichkeit, uns entweder selbst noch ein bisschen in Madrid umzuschauen oder im Hotel etwas auszuruhen. Am Abend trafen wir uns wieder im zentralen «Mercado de San Miguel». Gemeinsam spazierten wir zu einem süssen kleinen Restaurant, um einer Flamenco-Show beizuwohnen. Es war faszinierend, wie schnell und präzise sich die zwei Tänzerinnen und der Tänzer bewegten und wie gut alles zusammenpasste. Ein perfekter Abschluss für den letzten Abend in Spanien.

Haya d’Agostini und Seraina Zulauf (4H)

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Freitag, 29. September 2017

Am Freitag, dem letzten Tag unserer Studienreise, versammelten wir uns alle um zehn Uhr im Eingangsbereich des Hostels in Madrid und hörten uns den Vortrag von Alex und Tony über das Fussballstadion Santiago Bernabéu an. Die Führung startete ganz oben im Stadion, wo wir einen perfekten Blick auf die Spielfläche und die Tribünen hatten. Es war wirklich beeindruckend und viel grösser, als wir es uns vorgestellt hatten. Wir begingen verschiedene Teile des Stadions, zum Beispiel die Umkleidekabinen und Duschen. Auch das Museum, wo alle Pokale ausgestellt sind, welche Real Madrid gewonnen hat, und man verschiedene Videos über den Klub anschauen kann, ist beeindruckend. Die ganze Tour war spannend und es hat uns allen wirklich sehr gefallen, das Stadion in seiner Gesamtheit zu sehen. Am Ende der Tour blieb kaum mehr Zeit, etwas im Fanshop zu kaufen. Wir eilten zurück zum Bus und Richtung Flughafen. Die Flugverspätung überbrückten wir mit Shopping. Diese Woche und vor allem die paar Tage in Madrid waren eine tolle Zeit, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Magali Ritter und Mara Guntzburger (4H)

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