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2009 Madrid/Salamanca

Die Studienreise der Klasse 4c führte uns in Spaniens Hauptstadt, Madrid, und in die Universitätsstadt Salamanca in der Region von Castilla y León. Wir durften eine sehr aufregende Woche erleben, die reich an kulturellen aber auch persönlichen Erfahrungen war. Für die ganze Klasse und die beiden begleitenden Lehrpersonen, Frau Domínguez und Herrn Larghi, war es eine einzigartige Reise, die allen Teilnehmenden die Möglichkeit gab, diesen Teil Spaniens hautnah zu erleben und zu entdecken. Die folgenden Tagebucheinträge stammen von den Schülerinnen und Schüler der 4c, teilweise wurden sie von Herrn Larghi noch ergänzt.

Sonntag/Domingo 20/9/2009

Wir trafen uns um ca 16.00 Uhr beim Flughafen. Dort gaben wir Herr Larghi und Esperanza ihre Madrid/Salamanca T-Shirts, welche alle aus der Klasse haben. Wir flogen etwa eineinhalb Stunden, bis wir in Madrid ankamen. Nach längerer Metrofahrt konnten wir unsere Zimmer beziehen. Danach machten wir einen Nachtspaziergang und assen im Restaurant „Museo del Jamón“. Es gab zur Vorspeise einen Salat, danach ein halbes Pollo mit Gemüse und Kartoffeln und zum Dessert Schokoladen/Vanille – Glacé. Nach dem Essen gingen wir zurück zum Hotel und schliefen friedlich.

Livia, Annika, Sophie, Laura

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Montag/Lunes 21/9/09

Am Morgen um 8.00 Uhr trafen wir uns alle zum Aufbruch.
Unser erster Besuch führte uns zum Palacio Real, wo wir eine Führung
durch das riesige Gebäude hatten und einen ersten Vortrag der Klasse hörten.
Wir waren alle sehr beeindruckt von diesem schönen, prunkvollen Palast.
Anschliessend gab es zwei weitere Präsentationen über „La Familia Real“ und
„La Catedral de la Almudena“. Wir wurden durch das Museum der Kathedrale geführt und hatten die Möglichkeit, einen Eindruck der riesigen Kirche zu gewinnen. Dabei erklärte uns der „guía“ auch, woher die Kathedrale ihren Namen hat.
Danach fand ein individuelles Mittagessen in der Umgebung statt.
Am Nachmittag besuchten wir das Museo Nacional Centro de Arte de Reina Sofía, wo wir einen Vortrag hörten und uns eine sehr nette Frau durch das Museum mit moderner Kunst führte.
Unser letztes Ziel dieses Tages war der Bahnhof Atocha, über den wir
in einem weiteren Vortrag mehr erfuhren.
Nach einen sehr stressigen aber interessanten Tag, gönnten wir uns gemeinsam
eine Runde Tapas in einem gemütlichen Restaurant Madrids.

Sara, Joselin, Sandra
 

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Desde 1993 los madrileños también tienen catedral.
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Por fin sabemos lo que es el Cubismo
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Dienstag/Martes 22/9/09

Nach dem täglichen Frühstück, spazierten wir zum Prado. Vor dem Museum gab uns Julia eine kleine Einführung über das Museum und Goya. Im Museum drin wurden wir von Esperanza herumgeführt.
Um 12 Uhr fuhr unser Zug von Madrid nach El Escorial. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde. Im wunderschönen Park vor dem Sommerpalast der Königsfamilie assen wir unser Mittagessen. Gestärkt ging es in das Schloss, wo wir von Joao und einer netten Frau herumgeführt wurden. Das Schloss, das eigentlich Kloster und Königsresidenz in einem war, wurde von Felipe II in Auftrag gegeben.
Um 18 Uhr fuhren wir wieder zurück in die Hauptstadt und besuchten den Retiro, einen wunderschönen Park der mitten in der Stadt liegt und seinem Namen alle Ehre macht. Vor Ort erzählten uns Livia und Annika spannende Details. Annschliessend hatten wir eine Stunde Zeit, um individuell den Park zu besichtigen. Damit war das Tagesprogramm abgeschlossen und wir zogen los um unser Abendessen zu geniessen.

Alina  y Zoe

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Mittwoch/Miércoles 23/9/09

Nachdem wir in der Hauptstadt Spaniens gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg in Richtung „Gran Vía“. Wir schlenderten diese breite Strasse mit vielen luxuriösen Geschäften entlang bis zur „Plaza de España“. Unterwegs erzählte uns Fabian interessante Hintergrundinformationen über die „Gran Vía“ wie auch über „La Plaza de España“. Danach wurden wir von einem freundlichen Herrn durch das „El Teatro Real de Madrid“ geführt, nachdem wir zuvor gespannt den Vortrag von Benjamin und Julie gehört hatten . Während unserer Besichtigung wurden wir bis zu den Sitzplätzen geführt und konnten einen Blick auf die Bühne erhaschen, auf welcher ein neues Stück geprobt wurde. Sara führte uns mit ihrem Vortrag durch das Zentrum Madrids und brachte uns das „Madrid histórico” näher. Das Mittagessen konnte wieder jeder nach seinem Geschmack auswählen; einige assen gemeinsam mit Herrn Larghi und Esperanza, andere verpflegten sich auf eigene Faust. Die meisten nutzten die Freizeit von etwa 2 Stunden für ein kurzes Shopping. Milena weihte uns anschliessend in die Besonderheiten der „Puerta de Alcalá“ ein. Danach besichtigten wir die „Biblioteca Nacional de Madrid“, die uns auch in ihrer Grösse erstaunte. Am Abend besuchte etwa ein Drittel der Klasse den Match Atlético Madrid – Almería. Die beiden Mannschaften trennten sich 2 – 2, dank einem „lucky punch“ von Almería in der 90 Minute. Nach dem Spiel trafen wir uns alle nochmals in einer Bar nahe der Puerta del Sol und stiessen auf Benjamins Geburtstag an.

Jan Luca, Adrián und Fabián
 

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Donnerstag/Jueves 24/9/09

Am Donnerstag fuhren wir mit einem goldigen Autobus nach Salamanca. Während der Fahrt machten wir einen Zwischenhalt in Avila, einem typischen, romantischen Dörflein und bestaunten dort die wunderschön erhaltene mittelalterliche Mauer, die den gesamten Stadtkern umfasst. Während der Weiterfahrt konnten wir durch die Fenster die schöne, vorbeiziehende Landschaft betrachten. Endlich nach einer gefühlten Ewigkeit, etwa zwei Stunden, kamen wir dann, begleitet von einigen Schnarchern, in Salamanca an. Nachdem jeder sein Bett im Hotel gefunden hatte, ging wir dann in der Studentenstadt auf die Suche nach verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Informationen.
Nach einem nahrhaften Abendessen in einem Restaurant ging es ab ins Bett und es kehrte langsam Ruhe im Hotel ein.

Nicolás, Julia, Magdalena
 

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Freitag/Viernes 25/9/09

Nach zögerlichem Aufstehen begannen wir den Tag mit einem Besuch des Mercado Central in Salamanca. Wir erhielten die Aufgabe in Zweiergruppen ein Liste mit Produkten zu erstellen und uns zu überlegen, wie sie auf Deutsch heissen bzw. welchen Produkten sie bei uns entsprechen. Der Markt war gespickt mit Fisch- und Fleischständen, der Anblick der mehr oder weniger verarbeiteten Tiere war für einige doch zumindest gewöhnungsbedürftig. Im Anschluss tauschten wir uns mit den anderen Gruppen aus und verglichen die gewonnen Eindrücke. Nächster Programmpunkt war die Besichtigung des “Convento de las Dueñas“, einem wunderschönen Frauenkloster des Ordens der Dominikanerinnen. Herausragend ist die Ausarbeitung der Kapitelle im Kreuzgang des Klosters und die relativ nüchterne Bauweise im Vergleich zum „Convento de los Dominicos“, der gleich nebenan liegt. Die “Conventos“ sind heilige Orte der katholischen Kirche in Salamanca. Nach der Besichtigung kauften wir „Amarguillas“, berühmte Süssigkeiten, welche nur im Convento de las Dueñas von den Nonnen verkauft werden.
Nach einer Pause und einen informativen Vortrag von Lena und Sandra – bei dem wir die berühmte Fassade der alten Universität bestaunen konnten – machten wir einen geführten Rundgang durch die Universität von Salamanca, was sehr interessant war. Carmen, eine Frau von den „Cursos Internacionales“, informierte uns dabei über die vielfältigen Möglichkeiten zum Verbessern und Vertiefen des Spanisch, die es an der Uni in Salamanca gibt. Die besagte Fassade ist übrigens das wahrscheinlich am besten erhaltene und repräsentativste Beispiel des spanischen „Plateresco“, einem Baustil des „Renacimiento“.
Nach einem individuellen Mittagessen trafen wir uns wieder zur Besichtigung des „Convento de los Dominicos“. Es war spannend zu sehen, wie prunkvoll dieses Kloster im Vergleich zu seinem „Nachbarn“ daherkommt. Esperanza erzählte uns, dass dies vor allem mit der spanischen Inquisition zusammenhänge, bei der der Orden der Dominikaner eine sehr wichtige Rolle spielte. Im Anschluss erwartete die Interessierten unter uns eine Führung des Stierkampfmuseums. Der Mann, welcher die Führung leidenschaftlich leitete, konnte uns viel erzählen. Etwas später dann teilten wir uns in 2 Gruppen auf. Einige von uns gingen Fussball spielen, andere machten einen Stadtrundgang durch Salamanca.
Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem schönen Hinterhof, hatten wir etwas Zeit “para hacer fiesta“... Dabei stellte Esperanza ihr spanisches Temperament auf der Tanzfläche unter Beweis.

Marco y Benjamín
 

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Samstag/Sábado 26/9/09

Mit gepackten Koffern und dem ersten Kaffee im Magen fuhren wir am Samstagmorgen kurz nach 9 Uhr mit dem Car von Salamanca ab. Nach einem kurzen Zwischenhalt an einer Raststätte gab es im Car noch eine unterhaltsame Witzeinlage (Jeder durfte per Mikrofon einen Witz erzählen, der beste kam von Adrian ...), bevor wir dann um circa 12 Uhr in Madrid im guten alten Hostal Matute ankamen. Zmittag gabs im Supermercado nebenan. Später spazierten wir zusammen durch das moderne Madrid. Beim Stadion Santiago Bernabéu hörten wir den Vortrag von Adrian über "el Fútbol en Madrid", schauten uns im Real Madrid-Adidas-Store um und ein paar von der Klasse kauften sich Tickets für den Fussball-Match Real Madrid - Tenerife. Dann fuhren wir mit der Metro zurück ins Zentrum der Stadt, wo wir uns in einer grossen Buchhandlung spanische Lektüre für die 4. und 5. Klasse besorgen konnten. Der eine Teil der Klasse ging danach shoppen, ins Kino und später "chocolate con churros" essen (eine Spezialität in Madrid). Die anderen fuhren direkt zurück zum ziemlich vollen, unglaublichen Estadio Santiago Bernabéu und schauten 90 Minuten dem wertvollsten Fussballverein der Welt zu. Die erste Halbzeit war ziemlich unspektakulär, die Fans neben uns und das Fotografieren von Ronaldo, Kaká und Co. unterhielt uns aber trotzdem. Danach zeigten die Madrileños mit einem 3:0 natürlich doch noch was sie können. Später trafen wir uns alle wieder zu einem gemeinsamen Abendessen. Danach checkten wir zusammen das Nachtleben Madrids. Wir fanden einen guten Club, wo wir solange tanzten bis Sr. Larghi und Esperanza die Musik nicht mehr so gut fanden. Kurz nach Mitternacht ;-) waren wir dann alle wieder im Hostal und fielen müde in unsere Betten.

Milena und Elisabeth
 

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Sonntag/Domingo 27/9/09

Um 8 Uhr wachten wir auf, denn um 9 Uhr mussten wir schon unten vor der Türe zum Abmarsch bereit stehen. Es war der letzte Tag in Spanien und mussten noch alles packen, bevor wir das Programm des letzten Tages in Angriff nahmen.
Um 9 Uhr dann standen also alle mehr oder weniger da und warteten auf neue Informationen. Zuerst gingen wir zum „Rastro“ dem berühmten Madrider Flohmarkt, der immer sonntags stattfindet. Dort gab es so ziemlich alles zu kaufen, wie zum Beispiel Schmuck, Kleider, Haushaltsutensilien, Essen, Elektronische Geräte und noch vieles mehr, auch Antiquitäten und modernere Artkikel. Einige von uns machten dort noch die letzten Einkäufe.
Wir trafen uns wieder alle um 11:15 Uhr. Danach fuhren wir mit der Metro zu einem Freizeitpark, dem „ Parque de Atracciones de Madrid“. Es war nicht so gross wie der Europapark, doch es steckten viele Überraschungen in ihm.
Um Zeit zu sparen machten wir Gruppen und jeder konnte das besuchen, was er wollte. Einige von uns sind mit Herrn Larghi auf einige Bahnen gestiegen, das war ziemlich lustig.
So ungefähr um 13:00 Uhr sind wir alle essen gegangen. Leider wurde da wieder etwas gestohlen, dieses Mal erwischte es Marco bzw. sein Portemonnaie.
Herr Larghi und Marco gingen es suchen, doch leider blieben sie erfolglos.
Als Marco wieder zurückkam versuchten wir ihn wieder aufzumuntern und brachten ihn auf die wildeste Bahn im Park. Er hatte viel Spass und konnte einige Minuten lang vergessen was geschehen war.
Wie abgemacht sind alle um 15:45 Uhr pünktlich vor dem Eingang/ Ausgang erschienen. Alle waren glücklich aber gleichzeitig auch müde und etwas traurig. Dann fuhren wir wieder zurück zum Hostal Matute, kauften uns was Kleines zu Abendessen (wieder Mal bocadillos ...), nahmen unsere Koffer und machten uns auf dem Weg zum Flughafen. Der Weg zum Flughafen war etwas mühsam, da wir oft umsteigen mussten und nur wenig Platz hatten in der Metro. Wir kamen pünktlich um 18:15 Uhr zum Check In an. Alle kamen mit dem Gewicht der Koffer durch, ausser Esperanza (Señora Domínguez), die ein paar Kilos zu viel dabei hatte, da sie noch mehr Einkäufe als wir gemacht hatte.
Um 20:10 flogen wir los und schon bald schliefen einige von uns ein.
Der Flug war sehr angenehm und die Landung sehr elegant. Als wir um 22:20 ausstiegen war es schon dunkel und kalt.

Zum Abschluss gab es noch eine Rede von Herrn Larghi und Frau Domínguez. Alle bedankten sich und verabschiedeten sich, machten die letzten Fotos, holten ihre Koffer und rannten zu ihren Eltern. Jetzt waren wir wieder freie Schüler.
Alle waren ein wenig traurig, aber gleichzeitig auch glücklich wieder zu Hause zu sein.

Alle fanden diese Woche super toll, und würden sie gerne wiederholen, vielleicht mit ein bisschen weniger Museumsbesuchen.
 

Juan y Piace

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