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Studienreise 4abc Madrid, Córdoba, Málaga

Hauptstadt, mehr und Meer -oder so ähnlich lauteten die Kriterien, die für die Wahl unserer Reiseziele ausschlaggebend waren. Madrid in seiner Rolle als Grossstadt und Hauptstadt Spaniens mit einem aussergewöhnlichen Angebot an Kultur, Geschichte und Flair enttäuschte uns ebensowenig wie die zwei der Perlen Andalusiens: Córdoba und Málaga. Auf den Spuren der spanischen Könige, grosser Maler und den Arabern, die Spanien ihren Stempel aufgedrückt hatten, erweiterten wir unseren Spanischhorizont nicht nur in sprachlicher Hinsicht.

Samstag, 22. September 2018

Die Reise begann schon sehr früh am Morgen aber trotzdem waren alle glücklich und ohne Sorgen.
Im Flugzeug war es zwar sehr kalt aber die Hitze kam schon bald.
Angekommen in Madrid hatten wir einen Ritt mit dem VIP-Bus, das war ein köstlicher Genuss.
Das Hostel war unsere erste Station aber nach wenigen Minuten gingen wir schon.
Durch den Parque del Retiro ging es zum Kunstmuseum Prado und danach assen einige ein Helado. 
Andere gingen an einen Fussballmatch und wieder andere machten lieber Quatsch.
Wir jedoch gingen Vintage Kleider kaufen und in Malasaña umherlaufen. 
Jeder ging essen wo er will, einige wenig und andere viel.
Nach dem wir abends unsere Kamaraden im Hostel trafen, gingen alle zufrieden schlafen.
Dann war unser erster Tag vorbei und das nächste Abenteuer kommt schon bald herbei.

Flois y Blanca

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Sonntag, 23. September 2018

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Auch am Sonntag erwartete Madrid uns mit strahlend schönem Wetter und am Morgen noch angenehm kühler Temperatur.  Ein gemütlicher, ungefähr 20 minütiger Spaziergang erlaubte es uns nach dem Frühstück ein wenig in die Gänge zu kommen, bevor wir den «Rastro», den berühmtesten Madrider Flohmarkt besuchten.  Auf der sonst so befahrenen Gran Vía fuhren an diesem Morgen keine Autos und so kam nicht nur die Baustelle der Metro zur Geltung sondern auch die vielen grossen und imposanten Bauten, die die Strasse säumen. Grund für diese ausserordentliche Situation war ein Lauf der an diesem Tag in Madrid stattfand, deshalb waren also mehrere Strassen abgesperrt. Unseren Spaziergang unterbrachen wir mehr oder weniger spontan für einen Besuch in Madrids ältester und berühmtester Chocolatería, der Chocolatería San Ginés, wo seit 1894 die wohl besten Churros con chocolate der Stadt serviert werden. Die vielen schwarz-weiss Fotografien mit lauter internationalen Berühmtheiten aus Film, Kunst und Sport verstärkten unseren Eindruck, hier an einem geschichtsträchtigen Ort zu sein.  Die Teigkringel schmeckten auch tatsächlich vorzüglich und wir gingen bestens gestärkt weiter Richtung Flohmarkt.
Auf dem Rastro findet man von Schmuck über uralte Comics bis hin zu vintage Trainerjäckchen alles, was das Herz Sammlerherz begehrt. In Grüppchen erkundeten die Schülerinnen und Schüler den Flohmarkt und erschienen pünktlich und komplett zum Treffpunkt. Niemand hatte ein antikes Möbelstück erworben und so konnten wir getrost zu Fuss weiter zum Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía gehen, wo uns eine äusserst spannende Führung mit Ángeles erwartete. Wir erfuhren von Noam und Nicolas mittels ihres Audioguides, dass ein Teil des Museums früher ein Krankenhaus war und ebenfalls von Francisco Sabatini entworfen worden war, dem Architekten der Puerta de Alcalá, die wir am ersten Tag besuchen konnten. Auf dem Weg zu dieser Kunststätte hatten wir im Viertel Lavapiés gesehen, dass es in Madrid eine über eine grosse Diversität bezüglich der Herkunft der Bewohner gibt. In diesem traditionellen Teil der Altstadt gibt es unzählige Läden mit Produkten aus allen Herren Länder.
Ángeles brachte uns unter anderem den Kubismus anhand von Werken Picassos  und anderen Künstlern näher und erklärte uns, dass in dieser Stilrichtung typischerweise die Dreidimensionalität zur Zweidimensionalität indem der Aspekt der Tiefe weggelassen wird. Anhand des Werkes «Guernica» und der vielen Skizzen und Entwürfe seiner Entstehungsgeschichte konnten wir diese Erkenntnisse sogleich praktisch anwenden. Ausserdem ist das Bild auch ein sehr spannendes wenn auch tragisches Zeitzeugnis, das vieles über den Spanischen Bürgerkrieg erzählt. 
Den Nachmittag nutzten die Schülerinnen und die vielen Eindrücke vom Morgen zu verarbeiten und Spaniens Hauptstadt noch eine wenig auf eigene Faust zu erkundigen.
Abends assen wir alle zusammen in einem hippen spanischen Restaurant in dem die raciones zwar nett angerichtet, für unsere hungrigen Mägen aber viel zu klein und etwas überteuert waren. Nichtsdestrotrotz war es sehr nett mit der ganzen Gruppe an einem grossen Tisch zu sitzen und zu plaudern. Den Tag liessen wir bei einem helado mitten in Chueca ausklingen.

C. Larghi

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Montag, 24. September 2018 ¡Feliz cumpleaños David!

Um 7:45 trafen wir uns wie üblich alle gemeinsam im Essbereich um zusammen zu frühstücken. An diesem Tag war aber etwas besonders: David hatte Geburtstag und Herr Larghi hatte als Überraschung ein Stück Kuchen für David organisiert. Wir alle sangen Feliz cumpleaños für ihn. Ausserdem hatte die gesamte Klasse ein kleines Geschenk vorbereitet, und zwar einen lustigen Geburtstagshut, den David fast den ganzen Tag lang trug.

Als wir fertig gefrühstückt hatten, zogen wir los und liefen zur Puerta del Sol, einem der zentralen Plätze Madrids,  wo sich der sogenannte Kilómetro cero befindet, so etwas wie der Ausgangspunkt der 6 ursprünglichen Nationalstrassen Spaniens. Bei der Calle Mayor machten wir eine kleine Pause, um den ersten Teil der Grabación (= Audioaufnahme) über das Zentrum von Madrid von Felix und Lukas aka Fakler und Legend anzuhören. Danach gingen wir zur Plaza Mayor weiter und hörten uns den zweiten Teil der Grabación an. Wir erfuhren viel Interessantes über den wohl zentralsten aller Plätze Madrids, zum Beispiel das das älteste Haus hier ursprünglich die «Casa del pan» war, wo die Leute ihr Brot holten. Als wir ihr Quiz gelöst und besprochen hatten, so wie wir es nach jeder Grabación taten, machten wir uns auf den Weg zum Palacio Real, wo wir eine private Führung durch den gesamten Palast erhielten. Jetzt wissen wir, dass das spanische Königshaus zwar eine Krone hat, die jedoch nie einem Monarchen aufgesetzt wird, weil dieser nur ausgerufen und nicht gekrönt wird. Nach der Führung besuchten wir das Museum der Catedral de Almudena, wo wir ebenfalls eine private Führung von einem Guía erhielten. Beide Führungen waren sehr lehrreich, weil wir einerseits viel über die königlichen Traditionen Spaniens erfuhren, und andererseits viel über die katholische Kirche lernten.

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Nach der Führung durch die Kathedrale hörten wir die nächste Grabación über la Familia Real von Antonia und Manuela und konnten gleichzeitig die schöne Aussicht auf den Palacio Real geniessen. Anschliessend trennten wir uns in kleinere Gruppen, um Mittagessen zu gehen und hatten noch etwas freie Zeit, um die Stadt zu erkundigen. Um 17:00 gingen wir alle zusammen ins Kino, um Davids Geburtstag zu feiern, und zwar schauten wir den zweiten Teil von Johnny English. Zu Herrn Larghis Ärgernis war der Film auf Englisch, was wir aber erst nach dem Ticketkauf bemerkten. Natürlich konzentrierten wir uns nur auf die spanischen Untertitel, um unserem Schwerpunktfach Spanisch treu zu bleiben. Nach dem Kino gingen wir alle gemeinsam auf eine Dachterrasse, wo David die ganze Klasse auf ein Getränk einlud und wir auf seinen Geburtstag anstossen konnten. Als Abschluss spazierten wir durch die Gran Vía, in der man alle berühmten Einkaufläden in Madrid findet. Als wir alle langsam etwas hungrig wurden, entschieden wir uns zu einem Street Food Market mit internationalem Essen zu gehen. Jeder konnte seinen kulinarischen Gelüsten und viele bestellten schlussendlich koreanisches Essen, was sich auch als gute Entscheidung herausstellte. Wir genossen den gesamten Abend sehr und David bedankte sich ganz herzlich für diesen besonderen Geburtstag, den Herr Larghi und Frau Eder ihm ermöglicht hatten. Nach langem Reden und viel Lachen machten wir uns wieder auf den Weg ins Hostal Room 007 und gingen mit vollem Magen und müde vom Tag ins Bett, damit wir fit für die bevorstehende Reise nach Córdoba sein würden.

Lavinia y Manuela

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Dienstag, 25. September 2018

Am Dienstag fuhren wir früh morgens mit dem Zug von Madrid nach Córdoba. Fast alle schliefen während der zweistündigen Reise, um Kraft für den bevorstehenden Tag zu tanken. So kamen wir ausgeschlafen in Córdoba an. Hier ist alles eine Nummer kleiner als in Madrid, dafür hat die Stadt viel Charme. Uns gefielen vor allem die verwinkelten Gassen und die einladenden Restaurants.
Wir gingen direkt zu unserem Hostel, stellten das Gepäck ab und machten uns auf den Weg zur Mezquita-Catedral. Dort erhielten wir eine spannende Führung. Die Moschee wie auch die von den Christen nach der Rückeroberung integrierte Kathedrale sind von beeindruckender Grösse. Die grabación von David und Ruben gab uns einen noch genaueren Einblick in die Geschichte und Architektur dieser Bauwerke und wir erfuhren beispielsweise, dass für die vielen Säulen bereits vorhandene Materialen aus verschiedensten Epochen verwendet wurden, um die mehreren Erweiterungen schnell umzusetzen. Nach der Führung durch África durch die Mezquita und der Besichtigung vieler schöner Plätze und Strässchen der ehemaligen judería (dem Viertel, wo die Juden wohnten) Córdobas, ging es zum spanischen Mittagessen. Wir genossen Paella vom Feinsten.

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Später liefen wir durch die malerischen Gassen und gelangten zu einer alten Festung mit dem Namen Alcázar de los Reyes Cristianos. Das Gebäude mit militärischem Charakter wurde auf den Überresten eines arabischen Palasts errichtet. Auch hier war die durch Araber und Christen geprägte Vergangenheit Spaniens wieder greifbar. Amélie, Flois und Bianca erzählten uns vor Ort die spannende Geschichte dieses Schlosses. Im danebenliegenden wunderschönen Garten erfuhren wir von Lisa und Julia interessante Details über den Flamenco.
Das neu erlangt Wissen konnten wir sogleich bei einer Flamenco-Vorstellung überprüfen bzw. erhielten wir einen sehr lebendigen Eindruck davon, was die Essenz dieser Musik und des Tanzes ist.  Der Abend war angenehm warm, und wir bekamen am Eingang ein erfrischendes Getränk gratis offeriert. Die Tanzdarbietung fand in einem wunderschönen Hof statt. Als die Sängerin zu klatschen und mit einer kräftigen Stimme zu singen begann, bekamen wir alle vor Staunen Gänsehaut. Die Ausdruckskraft und Passion dieses Tanzes waren unglaublich. Die trajes de flamenca der Tänzerinnen in wunderschönen Farben waren lang und mit vielen Rüschen verziert. Diese Vorstellung war für uns eine einmalige Erfahrung! Den Abend liessen wir bei einem leckeren Jamón Ibérico  (Rohschinken) und einem Eis (eines nach dem anderen...:-)) ausklingen.

Eugénie y Lucienne

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Mittwoch, 26. September 2018

Es ist Mittwoch, bereits schon der fünfte Tag in Spanien. Früh morgens gegen 8 Uhr waren alle bereit um sich auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Da Córdoba eine überschaubare kleine Stadt ist, kannte man den Weg zum Bahnhof bereits schon auswendig. Am Bahnhof angekommen musste man so wie in allen anderen Institutionen (Museen, etc.) auch eine Sicherheitskontrolle passieren. Der Zug fuhr erst um 8:55 Uhr und so hatten wir genügend Zeit unterwegs noch Proviant einzukaufen. Es war eine sehr angenehme Fahrt und viele nutzten sie wiederum dazu eine kleine Siesta zu machen. Um 10 Uhr war das Ziel Málaga erreicht. Kaum aus dem Zug ausgestiegen spürte man schon die Meeresluft Málagas. Draußen wartete ein Bus, der uns direkt zum Hostel brachte. Das Hostel begrüßte uns mit einer schönen Stimmung durch antike Deko Elemente, die das Hostel verzierten.

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Am Nachmittag kamen wir ein bisschen verspätet am Centre Pompidou Málagas an. Das erste, was uns auffiel war die moderne Architektur mit verschiedenen farbigen Elementen, die alle eine gewisse Symbolik hatten. Mit Hilfe einer guía wurden wird in die Welt der modernen Utopien eingeführt. So lautete nämlich der Titel der spannenden Ausstellung. Viele verschiedene Kunstwerke hatten zum Ziel politische sowie soziale Kritik auszuüben. Toll war, dass sie die Gruppe aktiv in die Führung miteinbezog und uns viele Fragen stellte und unsere Meinung zum Thema wissen wollte.  Bei einem anschließenden Workshop wurde unsere Kreativität auf Probe gestellt. Man konnte auf Hellraumprojektoren mit verschiedenen Elementen und Gegenständen Bilder oder Schatten projizieren.
Ein ebenfalls kreativer Mensch war der in Málaga geborene Pablo Picasso, über den wir ein spannendes Audio hörten.
Nach der Arbeit kommt das Vergnügen so hieß es für uns «Vamos a la playa». Am Strand Málagas ließ es sich herrlich mit einem angenehmen Wind und kühler Wassertemperatur entspannen. Nach más o menos 3 entspannenden Stunden am Strand, wo uns höchstens die Papageien etwas genervt hatten, machten wir uns zurück auf den Weg zum Hostel. Eine Stunde später, nach dem sich alle schick gemacht hatten, trafen wir uns vor dem Hostel und gingen zusammen ins Zentrum der Stadt. Dort trennte sich die Klasse wieder um in kleinen Gruppen gemeinsam Abend zu essen. Mit vollem Magen hieß es für alle um 23:30 Buenas Noches.

Lisa Marie Hellinger und Noam Cserni

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Donnerstag, 27. September 2018

Der Donnerstagmorgen begann für uns alle sehr schön, da wir länger als sonst schlafen konnten. Wir assen alle zusammen im Hostel und gingen danach zum „Museo Picasso“. Dort hörten wir die von Hannah und Larissa vorbereitete „audioguía“ über das Museum. Im Anschluss durften wir alle frei das Museum besuchen. Es war sehr interessant die vielen unterschiedlichen Werke von Pablo Picasso betrachten und seine Entwicklung zum Meister der Kubismus nachverfolgen zu können.  Nach einer guten Stunde verliessen wir dann das Museum und gingen Richtung Innenstadt. Dort stärkten wir uns alle mit etwas kleinem zu Essen und etwas zu trinken und machten uns dann auf den Weg zum „Castillo Gibralfaro“. Wir stiegen mit kurzen Pausen den steilen Berg hinauf. Trotz der heissen Mittagssonne hatte es sich gelohnt, denn der Ausblick von dort war unbeschreiblich. Auf einer Seite konnte man über die ganze Stadt blicken und sah Berge im Hintergrund. Auf der anderen Seite sah man den Strand und den Hafen.

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Nachdem wir uns alles angesehen haben trennten wir uns und gingen in Gruppen Mittagessen. Danach hatten wir Zeit unseren Nachmittag so zu gestalten wie wir es wollten. Am Abend trafen wir uns alle wieder und gingen gemeinsam in ein spanisches Restaurant essen und probierten endlich den  Wir saßen alle zusammen und sprachen über die schöne Zeit die wir gemeinsam verbracht hatten. Nach dem Essen hatten wir wieder Zeit für uns um den letzten Abend zu geniessen. Wir trafen uns mit der anderen Spanischklasse, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in Málaga war. Da es der letzte Abend der Studienreise war durften wir etwas länger draussen bleiben als sonst. Als es dann schliesslich schon spät war gingen wir alle schlafen, das letzte Mal auf dieser Studienreise.

Amélie y Julia

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