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Studienreise Andalusien 2014 4DE

Tag 1: Samstag

Hinfahrt und erster Abend in Spanien: Basel-Zürich-Málaga-Granada

Samstagmorgen. Alle versammelten sich am Bahnhof und stiegen in den Zug Richtung Zürich Flughafen. Als wir dann am unser Gepäck abgegeben hatten, blieb uns noch genug Zeit, um uns in Ruhe eine Mahlzeit zu gönnen. Später war es an der Zeit loszufliegen. Viele verbrachten diesen zweistündigen Flug schlafend, einige dagegen hörten Musik. Schon waren wir in Málaga. Wenige Minuten später erwartete uns dort unser Bus, welcher uns nach Granada brachte. Als wir dann in der ersten Stadt, die wir besichtigten, ankamen, hatten wir Zeit zum Duschen und um uns auf unseren ersten Abend vorzubereiten. Zusammen spazierten wir zu einem Platz, an welchem uns Frau Hernandez erklärte, wo wir hingehen konnten, um zu Abend zu essen. In Gruppen von mindestens drei Personen spazierten wir durch die Stadt und entschieden, wo wir essen wollten. Um halb zwölf mussten alle wieder im Hotel zurück sein und sich zum Schlafen bereitmachen.

 

Tag 2: Sonntag

Granada

Der erste Tag in Granada begann mit superschönem Wetter. Wir haben um 8 Uhr in unserem Hotel gefrühstückt und sind dann unter der Führung von Angel losgezogen.
Zuerst hat er uns zu einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Sicht auf Granada und zur wunderschönen Alhambra gebracht. Unterwegs wurde noch fleissig Wasser gekauft und Kaffee getrunken. Dort angekommen warteten wir auf Juan, welcher mit uns eine Führung durch das älteste Stadtviertel Albaicín machte, und schossen nebenbei viele Fotos.


Die Führung mit Juan war sehr gut, er war sehr nett. Wir machten uns durch die Gässlein von Granada auf den Weg zu einem Museum. Unterwegs gab es auch schon die erste Toilettenpause. Im Museum machten wir erneut eine kurze Pause, bis die Führung weiterging.
Nach der Führung spazierten wir Richtung Alhambra und assen auf dem Weg noch zu Mittag. Danach machten wir uns auf den Weg zur Alhambra, auf welchem uns netterweise kleine Rosmarinzweige angeboten wurden, welche wir schlussendlich ebenso nett ablehnten.
Bevor wir in die Alhambra eintraten, hielten Alena und Kristina die erste Präsentation.
Vor dem Eintritt in den Palast mussten wir noch eine Weile in der prallen Sonne warten. Doch unsere Vorfreude ging nicht verloren.

Zuerst besuchten wir die Alcazaba, wo sich der höchste Punkt des Palasts befindet. Dort machten wir Panoramafotos und natürlich auch typische Touristenfotos von uns. Zunächst besuchten wir den Palast Karl V., wo wir eine Runde drehten und die Struktur des Gebäudes bewunderten. Anschliessend gingen wir zu dem Teil der Alhambra, den wir alle einen der eindrücklichsten finden: El Patio de los Leones.
Der Brunnen, die Kalligraphie und alles rund um den Brunnen ist wirklich bewundernswert. Zum Schluss unseres Besuches liefen wir zu der Generalife. Der Sommerpalast der Nasriden-Sultane steht friedlich und atemberaubend da. Dort bekamen wir genügend Zeit, um uns von unserer Wanderung zu entspannen und den wunderschönen Sonnenuntergang zu geniessen.

Von der langen Stadtführung und dem Palastbesuch waren wir alle erschöpft und hungrig, ABER glücklich. Als Klasse gingen wir zum Campo del Príncipe, der sehr berühmt für seine Tapas ist und belohnten uns mit einem riesigen Abendessen. Nach dem Genuss der Köstlichkeiten war unser erster ganzer Tag in Granada schon vorbei. Langsam spazierten wir durch die Gässlein Granadas zurück zu unserem Hostel, mit einem glücklichen Magen und tollen Erinnerungen an unsere Besichtigungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3:

Montag: Granada- Córdoba – Sevilla

Am Montagmorgen assen wir im Hotel einen kleinen Snack, bevor wir auf einem Platz nochmals einen Kaffee und zum „Churros“ genossen, und machten uns anschliessend auf den Weg zur Kathedrale von Granada. Obwohl die Kathedrale für Touristen am frühen Morgen geschlossen war, konnten wir einen kurzen Blick hineinwerfen. Dank dem Pfarrer der Capilla Real durften wir sogar auch diese von innen bestaunen.
Nach einer 45-minütigen Shoppingtour machten wir uns auf den Weg nach Córdoba. Dort angekommen, besuchten wir die eindrückliche Mezquita Catedral. Nach dem Mittag gingen wir zum Bus zurück und machten uns auf den Weg nach Sevilla. Nach einer zweistündigen Busfahrt kamen wir endlich in Sevilla an, wo wir als Überraschung eine Kutschenfahrt durch die sehenswerte Stadt machen durften. Diese Überraschung war definitiv gelungen. Müde von den vielen Eindrücken liessen wir den Abend auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen.
 

Tag 4: Dienstag

Sevilla

Der Morgen in Sevilla startete. Er war wiederum wundervoll – voller Sonnenschein und warmem Wetter. Wir gingen zu allererst frühstücken, alle separat in einem kleinen Café. Ob churros con chocolate, tostadas mit Marmelade, Tomatenpaste oder Schinken oder doch lieber ein Croissant? – Es schmeckte alles fabelhaft! Wie sollte es denn auch anders sein in Spanien. Nachdem sich alle beim Morgenessen gestärkt hatten, ging die Besichtigungstour durch Sevilla los. Wir bewegten uns zuerst Richtung Königspalast, den Real Acázar und besichtigten danach die Kathedrale von Sevilla mit Turm, von dem man eine wunderschöne Aussicht auf Sevilla hat. Zuletzt war Das Archivo de Indias an der Reihe, in dem Dokumente aus der Kolonialzeit von Spanien aufbewahrt werden, unter anderem auch eine Kopie des Tagebuches von Christoph Kolumbus, welches wir aber leider nicht besichtigen konnten. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, um uns mit neuen schönen Dingen einkleiden zu können, auch bekannt als Shopping. Am Abend besuchten wir das Flamenco-Museum und durften eine Flamenco-Show mitverfolgen! Allen voran war Frau López am begeistertsten von uns allen und rief der Tänzerin und dem Tänzer immer wieder etwas zu. Danach hatten wir ein gemeinsames Essen mit unserer parallelen Spanischklasse. Nach dem Essen ging es dann heimwärts ins Hotel! Ein weiter gelungener Tag voller neuer Impressionen.


Tag 5: Mittwoch

Sevilla – Málaga

Am Mittwoch starteten wir den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück im Zentrum Sevillas in einer typisch spanischen Bar mit integrierter Bäckerei und Konditorei.
Nachdem alle ihren Hunger gestillt hatten, gingen wir los zu den arabischen Bädern. Diese konnten wir wegen der enormen Hitze leider nicht betreten. Dafür gab es vor den Bädern von Angel einen ausführlichen Vortrag über dieses Thema. Anschliessend ging unsere Stadttour weiter in Richtung Stierkampf-Arena. Auf dem Platz der Stiere hielt Henry einen interessanten Vortrag über die Stierkämpfe und ihre Kultur. Danach traten wir in die Stierkampfarena ein, in welcher wir eine präzise Führung eines Spezialisten durch das Museum und durch die Arena bekamen, nach welcher wir uns auch ohne „Live“-Vorstellung dennoch ein realistisches Bild eines Stierkampfes machen konnten.
Bevor wir den Rio Guadalquivir überquerten, wurde uns die Geschichte von Triana erklärt. Dies war einmal ein Quartier ausserhalb der Stadtmauern von Sevilla; dort wohnten die Zigeuner. Heute gehört es zu den beliebtesten und teuersten Quartieren von Sevilla. Wie die Zeiten sich ändern können!
Als wir in Triana angekommen sind, durften wir die Markthalle besichtigen, wo die besten Jamones ibéricos verkauft werden!
Der Nachmittag durfte nach eigenen Wünschen gestaltet werden. Egal ob Shopping, Siesta oder einfach nur die Sonne geniessen, alles war möglich. Wir mussten jedoch pünktlich wieder vor dem Hotel stehen, um die Weiterreise nach Malaga pünktlich antreten zu können. Die Fahrt verlief ruhig, die meisten schliefen oder hörten Musik.

Tag 6: Donnerstag

Málaga

Unser letzter ganzer Tag in Andalusien begann wie immer mit einem Frühstück in einer traditionellen spanischen Bar. Weil wir alle die frische Meeresluft von Málaga schnuppern wollten, entschieden wir uns für ein Restaurant am Strand. Später begaben wir uns auf den Weg in Richtung Palacio de Buenavista, in welchem wir das Picasso-Museum besuchten.
Durch diese interessante Ausstellung bekamen wir einen Überblick über die verschiedenen Schaffensperioden des Picassos. Als letztes kulturelles Highlight der Studienreise stand die Festung der Stadt auf unserem Programm. Sie stammt, wie so vieles andere, auch aus der Zeit der maurischen Besetzung Spaniens. Auf dem höchsten Punkt der Burg hatten wir eine wunderschöne Aussicht über die ganze Hafenstadt und ins Landesinnere. Gegen Mittag kehrten wir ins Hotel zurück und machten uns für den wohl ersehnten Strand bereit.
Auf dem Weg dorthin besorgten wir uns noch kleine Strandutensilien, wie z.B. einen Fussball und Sonnenschirme, die uns bei diesem Wetter dringendst nötig erschienen. Als wir am Strand ankamen, trafen wir die andere Spanischklasse, welche sich dort schon eine Weile befand. Einige amüsierten sich im Wasser ,während andere die Hitze an Land genossen. Nach einigen Stunden kehrten die ersten wieder ins Hotel zurück, um den Rest des Tages im Stadtzentrum zu verbringen. Gegen 8 Uhr abends trafen wir uns alle an einem Ort, an welchem wir uns vier Stunden später wiedertreffen sollten. Von dort aus gingen wir in Grüppchen weiter und suchten als allererstes ein Restaurant. Nach dem Abendessen genossen wir noch einmal die herrliche spanische Atmosphäre in einer Bar sowie auch am Strand. Zur gewünschten Zeit erschienen alle pünktlich wieder an unserem Treffpunkt. Die Lehrerinnen Frau Hernández und Frau Lopez gaben uns die wichtigsten Informationen über den nächsten und zugleich letzten Tag durch. Zum Schluss erfreuten uns die Lehrerinnen mit der positiven Nachricht, dass die Nachtruhe ausnahmsweise etwas verschoben werde, was uns natürlich alle sehr begeisterte. Mit dieser Botschaft konnten wir unsere “Abschiedsnacht“ noch in vollen Zügen geniessen. Alles in allem war es ein toller Abschluss mit erinnerungsvollen Momenten. Erfreulich fand ich zudem, dass sich alle an die Regeln hielten und sich pünktlich in den Hotelzimmern befanden.

Tag 7: Freitag:

Málaga- Zürich - Basel

Nach einer wohl für die meisten kürzeren Nacht konnten wir unseren letzten Vormittag in Andalusien frei gestalten. Die meisten genossen noch ihr letztes spanisches Frühstück oder verbrachten ihre Zeit mit Shopping und/oder nutzten die letzten Gelegenheit, um noch ein paar Souvenir-Shops aufzusuchen.
Um halb Zwölf Uhr versammelten wir uns alle vor dem Hotel und machten uns schliesslich auf die Rückreise. Mit dem Bus fuhren wir zum Flughafen und anschliessend flogen wir mit nach Zürich zurück. Von Zürich aus nahmen wir den Zug nach Basel.
Nach einer fast siebenstündigen Rückreise kamen alle zwar etwas müde, aber glücklich und zufrieden mit vielen neuen Impressionen und Erfahrungen nach Hause.