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Wien 2015, 4ABCE

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Film Studienreise Wien 2015

Begleitung: Andreas Cremonini und Sabrina Lisi

Sonntag 27.09, Hinreise

Montag 28.09

Am Montag Morgen, sind wir mit der praktischen Strassenbahn sofort ins Museumsquartier gefahren. Dort angekommen, befanden wir uns auf einem schönen Platz mit grossen Gebäuden umher. Es sind verschiedene Museen mit verschiedenen Schwerpunkten. Wir haben als erstes das Museum Leopold besucht. Dort hängen einige berühmte Werke, unter anderem von Hoffmann, Klimt und Moser, welche den Jugendstil vertreten. Jedoch hängen auch einige berühmte Werke von der Zeit des Expressionismus bis zum Ende des ersten Weltkrieges. Diese werden unter anderem von den berühmten Künstlern Egon Schiele, Oskar Kokoschka etc. repräsentiert. Wir bekamen eine spannende Führung durch das Museum, bei der uns die wichtigsten Persönlichkeiten sowie deren Zeichnungsstil erklärt wurden. Durch ein spezielles Fenster im obersten Stock durften wir am Ende noch eine schöne Aussicht auf Wien und speziell auf das schöne Museumsquartier bewundern.

Nach der Führung im Leopold Museum gingen wir in das Dokumentationsarchiv des österreichischen Wiederstandes, in welchem wir eine etwas anstrengende, wenn auch spannende Führung geniessen konnten. Dort hat Nadine aus unserer Klasse anschliessend ihre Präsentation vorgetragen, die sich passend zur Führung mit Antisemitismus beschäftigte.

Danach besuchten wir eine weitere Ausstellung zum „Wiener Kreis-exaktes Denken am Rande des Untergangs“. Diese hat in der Universität stattgefunden und war sehr informativ.

Am Abend gingen wir alle gemeinsam Essen im Restaurant „Rebhuhn“.

Dienstag 29.09

Am Vormittag hatten wir eine spannende Führung durch den Stephansdom und durch die Katakomben, welche sich direkt unter dem Dom befinden. Der Führer erzählte jeweils Anekdoten, so dass die Geschichte ein stückweit aufleben konnte. Nach einer sonnigen Pause auf dem Stephansplatz begaben wir uns ins Mozarthaus um bekamen eine Führung mit Audioguides. Dies war angenehm, da wir in unserem eigenen Tempo  durch die Ausstellung gehen konnten. Nach dem Mozarthaus assen wir individuell zu Mittag.

Am Dienstag Nachmittag machten wir zuerst eine Führung durch eine Einkaufsstrasse in Wien, wobei uns gezeigt wurde, wie die Geschäfte versuchen, uns ihre Waren "anzudrehen". Dabei stellten wir fest, dass es für jede Art von Geschäft eine Zielgruppe gibt und versucht wird, diese mit unterschiedlichen Mitteln, wie der Name eines Designers, zu beeinflussen. Ein anderes häufig gewähltes Mittel ist, mit einem Design welches Exklusivität ausstrahlt, Kunden anzulocken. Am späten Nachmittag besichtigten wir noch das Schloss Schönbrunn, wobei wir einen Einblick, in das Hofleben erhielten und einiges über das Leben der königlichen Familie erfuhren. 

An unserem dritten Wiener Abend hatten wir das Glück, in dem mythischen Wiener Burgtheater eine moderne Interpretation des Stückes Antigone von Sophokles sehen zu dürfen. Nach zwei Stunden stillem Sitzen, kam die ganze Klasse völlig verdutzt und noch in einer anderen Welt schwebend aus dem Theater heraus, um das eben Erlebte mit den Klassenkameraden zu teilen. Alle waren noch völlig fasziniert und zum Teil noch gar nicht in der Lage, was sie eben erlebt haben, in Worte zu fassen. Fazit, die einmalige, minimalistische, wie auch beeindruckende Interpretation des Stückes hat die ganze Klasse inklusive Lehrpersonen von den Socken gehauen!

Mittwoch 30.9

Zuerst hörten wir die Vorträge von Martha und Kim, danach von Hannah und Tanja und anschliessend von Manuele. Die Präsentationen fanden in einem kleinen Vorhof des Sigmund Freud Museum statt. Da es draussen ziemlich frisch war, wärmten wir uns in einer Pause nach den Referaten mit einer heissen Schokolade im Kaffee nebenan. Um 12 Uhr erhielten wir dann eine Führung (mit Infomappen) in dem besagten Freud Museum. Wir konnten viele verschiedene Eindrücke aufschnappen und auch mehr über das Leben von Sigmund Freud erfahren, da es ja schliesslich das Haus war, in dem Freud gearbeitet hatte. Am Schluss kauften wir uns noch einige Souvenirs im Souvenirladen, der sich im Museum befindet und somit war der Vormittag auch schon beendet. 

Am Mittwochnachmittag haben wir das Adler-Institut besucht, unter anderem, weil Amos aus der Klasse dazu eine Studienarbeit verfasste.  Wir durften uns netterweise in der Bibliothek des Institutes aufhalten und dort in angenehmem Ambiente das Referat zu Adlers Theorie anhören. Es ging dabei hauptsächlich um Leitlinien, welche Alfred Adler als individuelle Verhaltensmuster mit welchen Minderwertigkeitsgefühle kompensiert werden können, definiert. Danach wurde uns in einem zweiten Vortrag die Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick vorgestellt. An diesem Abend ging die Klasse individuell Abendessen.

Donnerstag 01.10

An unserem Donnerstagmorgen besuchten wir das Hundertwasserhaus, welches sich im dritten Wiener Gemeindebezirk befindet. Wir wurden freundlich Empfangen und hatten eine spannende Führung durch das Gebäude. Wir erfuhren viel über Hundertwassers Ideen und erhielten ausserdem einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen. Nach der Führung hielten drei Schülerinnen ihre Vorträge ausserhalb des Gebäudes. Bis zum Nachmittagsprogramm gab es Zeit für individuelle Verpflegung.

Wir konnten diesen Nachmittag ganz nach unseren Wünschen gestalten. Das erste Mal in dieser Woche. Alle waren richtig erfreut und gingen die Stadt besichtigen, eine Runde shoppen, Wiener Spezialitäten probieren und einige wenige gingen zurück ins Hotel. Wir trafen immer wieder Leute aus den anderen Klassen, des GMs, die gleichzeitig Freizeit hatten, so zogen wir gemeinsam weiter. Wir trafen uns dann alle um 17:00 Uhr beim Prater, das heisste alle PPP-Klassen und ihre Lehrpersonen. Jede Klasse drehte eine Runde auf dem Wiener Riesenrad. Von oben konnte man die ganze Stadt sehen, und es war wunderschön. Es herrschte eine super Stimmung, wir hatten viel Spass und zeigten das ausdrücklich auf den Fotos, die wir danach machten.

Nach den Fotos und dem Riesenrad gingen wir als Klasse gemeinsam Abendessen. Das Restaurant hiess Eisvogel und lag gerade gegenüber vom Riesenrad. Dort genossen wir unseren letzten Abend und assen sehr feines Wiener Schnitzel. Dieser letzte Abend in Wien war sehr toll und unvergesslich. Am Freitagmorgen folgte die Heimreise im Zug.