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Studienreise Verona 2013

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Bericht über die erste GM-Studienreise nach Verona


Donnerstag, 13.06.2013


Wir, der Fakultativkurs Latein III des Gymnasiums am Münsterplatz, machten uns frühmorgens um 6.31 Uhr zu siebt auf zu unserer Studienreise, welche uns in die Stadt von Romeo und Julia führte – nach Verona!
Begleitet von Frau Bloch und Herrn Külling fuhren wir per Zug zuerst von Basel nach Brig, wo wir eine knapp einstündige Pause machten und dann in den Direktzug nach Verona umstiegen. Während der Zugfahrt übten einige noch ihre Vorträge, die sie in Verona zu halten hatten und andere wiederum schliefen tief und fest. Pünktlich um 13.27 Uhr erreichten wir Verona und Frau Bloch machte sich auf den Weg, um die sogenannten Veronakarten, welche uns Eintritte zu vielen Sehenswürdigkeiten, Kirchen sowie Museen versprach, direkt am Bahnhof zu kaufen. Doch stattdessen teilte man ihr mit, dass die Karten ausverkauft seien und sie doch an einem anderen Ort nach den Karten fragen sollte. Ausverkauft?! Am Bahnhof?! Wir waren wirklich in Italien angekommen...

So machten wir uns schliesslich auf den Weg zu unserem Drei-Sterne-Hotel namens „Novo Hotel Rossi“, welches nur 200m vom Bahnhof entfernt liegt und welches wir so ohne Probleme zu Fuss erreichen konnten. Im Hotel erwarteten uns freundliches Personal und hübsch eingerichtete Hotelzimmer. Wir waren sofort zufrieden mit der Einrichtung und machten uns daran, unsere Sachen in den Schränken zu verstauen. Um 14.30 Uhr trafen wir uns wieder in der Eingangshalle und machten uns auf den Weg ins Zentrum. Nach 20 Minuten erreichten wir die grosse Piazza Bra, wo Leo seinen Vortrag zur Geschichte Veronas hielt. Frau Bloch empfahl uns, um uns von der Hitze, welche bei durchschnittlich 35°C lag, abzukühlen, sogenannte Granitas, welche vorzüglich schmeckten und auch ihren Zweck erfüllten. Abgekühlt und voller Energie gingen wir in die Arena, welche direkt an der Piazza Bra liegt. Dort hörten wir uns Florinas Vortrag zu der Arena an. Mit diesem Hintergrundswissen versehen, sahen wir die Arena nun mit anderen Augen. Vorher wussten wir zum Beispiel nicht, dass die Arena das drittgrösste aller erhaltenen antiken Amphitheater ist. Nach der Arena gingen wir zur Casa di Giulietta, wo uns der wohl berühmteste Balkon Veronas, der Balkon von Julia sowie ihre Statue erwarteten. Verwunderten sahen wir den vielen Touristen zu, wie sie ihre Hand auf Julias Brust legten und erfuhren erst später, dass diese Geste Glück in der Liebe bringen soll. Nach diesem Besuch hatten wir bis zum Abendessen freie Zeit und so schlenderten wir gemütlich durch die Shopping-Meile Veronas, wo wir dieses und jenes in den Geschäften kauften. Mit vollen Taschen kehrten wir zum Restaurant „Brek“ – ein Tipp von Frau Bloch - zurück und assen dort zu Nacht. Da man in diesem Restaurant das Gedeck nicht bezahlen musste, assen wir auch an den folgenden zwei Tagen dort, und wir können dieses Restaurant nur weiterempfehlen, denn es ist preiswert und lecker. Am Ende dieses schönen Abends gingen wir zurück ins Hotel, legten uns nach einem anstrengenden, aber doch gelungenen Tag ins Bett und schliefen schnell ein.

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Freitag, 14.06.2013

Der Tag begann um 8.30 Uhr mit einem herrlichen Frühstücksbuffet, bestehend aus vielfältigem Essen, welches im Preis inbegriffen war. Gesättigt liefen wir nach dem Frühstück los zum Duomo, der zweitgrössten Kirche Veronas. Die Kühle der Kirche empfing uns mit offenen Armen und liess uns die Hitze draussen praktisch vergessen. Zudem verschlug uns die Inneneinrichtung die Sprache, weil die Kirche so schön eingerichtet war und man sich in der Kirche einfach wohl fühlte.
Nach dieser Besichtigung gingen wir weiter zur Ponte di Pietra, einer römischen Bogenbrücke aus Stein. Dort hielt uns Fabio einen Vortrag dazu und später dann auch über das Theater.
Während des Vortrages gingen wir weiter zum Theater. Leider war das Museum aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen, weshalb wir es nicht besichtigen konnten. Doch aufgrund des ausführlichen Vortrages bekamen wir dennoch alles Wissen darüber vermittelt und wir durften das Theater auch von den Sitzen aus sehen. Danach hatten wir wie am Vortag ein Zeitfenster mit freier Zeit, doch an diesem Tag nahmen wir unser Abendessen ohne die Lehrpersonen ein, da sie Karten für die Aida-Premiere von Verdi in der Arena ergattern konnten. Denn dieses Jahr findet in Verona das hundertjährige Opernfestival-Jubiläum statt. Deshalb war die Stadt während unseres Aufenthaltes gut besucht. Nach dem Essen gingen wir zurück ins Hotel und auch an diesem Tag schliefen wir schnell und erschöpft ein.

Samstag, 15.06.2013
Am letzten Tag vor unserer Abreise gingen wir nach dem Frühstück zur Tomba di Giulietta, wo Maide ihren Vortrag hielt. Auf dem Weg dorthin machten wir aber noch kurz Halt bei der ältesten Gelateria Veronas, wo die gelati noch nach altem Rezept von Hand zubereitet werden. Frau Bloch lud uns alle zu einem Eis ein, um unsern „Bildungshorizont“ zu erweitern. Während unseres Besuchs in der Gruft dann gab sich dort gerade ein Paar das Ja-Wort und Frau Bloch erklärte uns, dass an diesem Ort viele Hochzeiten stattfinden. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus zur Basilica San Zeno, der grössten Kirche Veronas. Dort bekamen wir unser erstes und letztes Gruppenfoto: 

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Danach hatten wir wieder Zeit für uns und so fuhren wir mit dem Bus zurück in die Innerstadt, wo wir ein letztes Mal durch die Strassen von Verona schlenderten, wieder Eis (bis zu sechs Kugeln an einem Tag) assen, uns ein Panzerotti (Gebäck mit verschiedenen Füllungen, welches himmlisch schmeckt) kauften und weitere Sehenswürdigkeiten besuchten. Nach unserem mittlerweile beinahe traditionellen Essen im Restaurant Brek fuhren wir mit dem Bus zurück zum Hotel und packten alles, damit wir am Morgen nur noch frühstücken und abreisen konnten.

Sonntag, 16.06.2013
An diesem Tag frühstückten wir schon um 7.00 Uhr, denn um 8.32 Uhr fuhr unser Zug. Obwohl wir drei Wecker gestellt hatten, verschliefen wir und kamen zu spät zum Frühstück. Doch glücklicherweise konnten wir unsere Bäuche vor der Abfahrt noch gut füllen. Lustigerweise teilte uns die Frau am Buffet mit, dass wir für die Fahrt Essen einpacken sollten. Das taten wir dann auch ;-)
Pünktlich fuhr unser Zug in Verona los und nach anderthalb Stunden mussten wir in Mailand umsteigen. Dort hatten wir knapp eine Stunde Pause und so vertrieben wir die Zeit im Bahnhof mit Kaffee, da es noch früh am Morgen war und wir noch müde waren. Schliesslich kamen wir ohne Verspätung um 15.27 Uhr wieder in Basel an.
Im Grossen und Ganzen war die Studienreise ein grosser Erfolg, insofern, dass wir die Stadt Verona jetzt viel besser kennen und uns auch untereinander besser kennen lernen konnten. Auf der Rückfahrt hörte ich nur positive Rückmeldungen und wir fuhren alle mit einem Lächeln auf den Lippen zurück nach Basel. In diesem Sinne möchte ich ganz besonders der Schulleitung, Rektor Herrn Dr. Krieger, für die Zustimmung und damit der Ermöglichung der Reise danken, Frau Bloch für das Organisieren der Reise, Herrn Külling für die Begleitung und die Betreuung und natürlich auch meinen Klassenkameraden und -innen für die gute Atmosphäre.

Manusha

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