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Griechenland 2010

Griechenlandreise GM vom 15. - 26. September 2010

Mittwoch, 15. September

Die Studienreise der Schwerpunktfach-Griechischklassen 3ABC und 4AB wurde von allen Beteiligten mit grosser Sorgfalt vorbereitet und mit Spannung erwartet. Entsprechend gut war die Stimmung, als sich die 15 Schülerinnen und Schüler am 15. September in aller Frühe am Bahnhof SBB einfanden. Von Zürich flogen wir direkt nach Athen, wo wir von unserem höchst kompetenten Busfahrer Christos (geboren an Weihnachten und daher nach griechischem Brauch nach diesem Namen benannt) in Empfang genommen wurden.

Gleich am ersten Tag ging es weiter nach Delphi. Die Zeit im Bus vertrieben sich die Schülerinnen und Schüler damit, dass sie aus einem Sprachführer ein paar wichtige, aber auch etliche ausgefallene neugriechische Wörter und Wendungen heraussuchten – etwa βραχυκύκλωμα (‘Kurzschluss’), was Christos mit einem amüsierten "κατάστροφη, κατάστροφη!" kommentierte.

Unterwegs machten wir einen Abstecher zum Kloster "Hosios Lukas", berühmt wegen seiner schönen und gut erhaltenen Fresken aus dem 10. Jahrhundert. Die Schülerinnen und Schüler konnten die meisten biblischen Szenen, die dort dargestellt sind, identifizieren und hatten Freude daran, die griechischen Inschriften zu entziffern.
 

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Am Abend führte Christos uns – wie noch öfter auf dieser Reise – in ein Restaurant, mit dessen Besitzer er befreundet ist, und besorgte uns auf diese Weise gutes griechisches Essen – kein 0-8-15-Touristenmenü – zu einem Spezialpreis. Eine besondere Attraktion waren die dort gebotene Live-Musik und eine Vorführung griechischer Tänze durch zwei junge Leute, die uns dann auch zum Mittanzen des bekannten "Sirtaki" animieren konnten.

Donnerstag, 16. September

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Am nächsten Morgen besichtigten wir unter kundiger Führung von Anja und Anne-Cathérine die Ausgrabungen und das Museum von Delphi. Wir erfuhren viel über die Bedeutung des Orakels, dem im alten Griechenland eine Unzahl wichtiger Entscheidungen überlassen wurde – oft, aber nicht immer zum Segen der Fragenden; denn wer einen doppeldeutigen Spruch der Orakelpriesterin Pythia falsch interpretierte, hatte das Nachsehen. Über die Frage, worin die Inspirationsquelle der Pythia zu suchen ist, hat man viel spekuliert: Liess sie sich durch Dämpfe aus einer Erdspalte, über der sie auf einem Dreifuss sass, in Trance versetzen? Möglich, aber von der Erdspalte ist heute nichts mehr zu sehen. Mitunter waren ihre Sprüche aber wohl auch durch eine ganz handfeste Quelle beeinflusst: Schon Herodot berichtet, dass sich die Pythia dann und wann bestechen liess.

 

 

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Am Nachmittag fuhren wir mit Bus und Fähre (von Antirio bei Naupaktos nach Rio) weiter nach Olympia. Gross war die Begeisterung, als die Schüler/-innen nach der anstrengenden Busfahrt feststellten, dass bei unserem Hotel sogar ein kleines Bassin für eine kurze Abkühlung zur Verfügung stand.

Freitag, 17. September

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Als erste von den vielen Touristen besuchten wir am anderen Morgen das Grabungsgelände Olympias, das in der Antike seine hohe Bedeutung als panhellenisches Heiligtum mit Hera- und Zeus-Tempel (darin die als Weltwunder bekannt gewordene Zeus-Statue) und als Stätte der Olympischen Spiele hatte. Es ist kaum erklärbar, wie sich am Fuss des Kronos-Hügels, im heiligen Hain der ‚Altis’, in frühen Jahrhunderten – oder sogar -tausenden – eine Einrichtung begründete, die heute weltweit, nach wie vor im Vierjahres-Rhythmus, ein unvergleichliches Interesse weckt. Linus hat über einzelne Ruinen und deren Funktion referiert und im Stadion, wo auf den gut 192 Metern auch ein Wettrennen Schüler – Lehrer stattgefunden hat, von Begebenheiten aus dem antiken Wettkampf-Alltag erzählt. Ein Museumsbesuch und das Mittagessen in einem Estiatorio rundeten den Besuch Olympias ab.

 

 

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Nach einer längeren Fahrt entlang der Meeresküste Richtung Süden erreichten wir den Nestor-Palast bei Pylos. Erstaunlich, wie am Fundort der vielen Linear B-Täfelchen beim Anblick der mykenischen Badewanne oder des mit Flammenmustern verzierten Herdes in der Mitte des Megarons die märchenhaften Erzählungen aus Homers Odyssee fassbar zu werden scheinen.

Abends dann, in Kalamata, schwammen wir ein erstes Mal im Meer – dem Meer, von dem in der griechischen Literatur so oft die Rede ist.
 

Samstag, 18. September

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Der vierte Reisetag führte uns in die byzantinische Ruinenstadt Mistra. Trotz drückender Hitze meisterte die Gruppe den Aufstieg zur fränkischen Festung gut, von wo man eine wunderbare Aussicht über das Taygetos-Gebirge geniesst. Der Despotenpalast (13./14. Jh.) war zu unserer leisen Enttäuschung nicht zugänglich, doch es gab in Mistra auch so noch mehr als genug zu sehen. Eliah und Theodor zeigten uns in geschickter Auswahl die schönsten Fresken aus den Kirchen und Klöstern, die in dieser Stadt dicht an dicht zu finden sind.
 

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Am späten Mittag fuhren wir weiter nach Sparta, wo wir uns das Leonidas-Denkmal ansahen; unterwegs im Bus hatte uns Mathieu über die historischen Hintergründe, die berühmte Schlacht bei den Thermopylen, ins Bild gesetzt. Dann ging es durch schöne, nach der Fahrt durch den Taygetos zunehmend lieblichere Landschaft weiter nach Nauplia.

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Nauplia bot uns einen idealen Ausgangpunkt für mehrere Tagesausflüge. Der erste führte uns zunächst nach Epidauros. Von der phantastischen Akustik im dortigen Theater hatten die Schülerinnen und Schüler schon vor der Reise gehört; sie liessen es sich nicht entgehen, den Effekt auf ihre Weise zu erproben, was natürlich für Heiterkeit sorgte. – Cazim führte uns in einem spannenden Referat in die Entstehungsgeschichte des griechischen Dramas ein; in Athen, der eigentlichen Geburtsstätte dieser Gattung, wäre dafür nicht genug Zeit gewesen, und das Theater in Epidauros bot in jedem Fall eine eindrückliche Kulisse für seine Ausführungen.

In der Antike war Epidauros weniger wegen seines Theaters als wegen des Asklepios-Kults berühmt; kranke Menschen kamen von weither, um bei dem Heilgott und seinen Priestern Hilfe zu finden. Wir liefen durch die Ausgrabungen und sahen unter anderem die Reste des sog. ‘Abatons’: einer Halle, in der die Kranken eine Nacht im Heilschlaf verbrachten; dabei soll ihnen der Gott persönlich im Traum erschienen sein, um ihnen Anweisungen zu geben. Wie diese Traum-Epiphanien hervorgerufen wurden, weiss man nicht genau. Vermutlich war Hypnose im Spiel, und auch die Anwendung von Drogen ist nicht auszuschliessen.
 

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Auf dem Rückweg nach Nauplion begaben wir uns in der Zeitachse nochmals ganz in die mykenische Zeit: Auf der bekannten Burg Tiryns, wohl im 16. Jh. v. Chr. erbaut, machte Mario auf manche Parallelen mit der Burg Mykene (Dienstag) aufmerksam. Er erklärte die Kyklopen-Mauern und wies ausführlich auf verschiedene architektonische Details wie z.B. die Spitzbogen-Gewölbe oder die Rampe und die Torverriegelungen hin. Manches bleibt dennoch rätselhaft und somit umso spannender.

Montag, 20. September

Am Montag sind auch in Griechenland viele Museen und archäologischen Stätten geschlossen, und so zogen wir aufgrund dieser Not von den 12 Tagen unseres Unternehmens einen ganzen freien Tag ein. Zur Erholung wurde er mit der Besteigung der spätmittelalterlichen Festungsanlage auf dem Palamidi, ausgedehnterem Shoppen oder längerem, stets beliebtem Baden am nahen Strand genutzt.
 

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Argos (eigtl. ‚Ebene’) ist der Hauptort der fruchtbaren Gegend der Argolis, in der wir uns in diesen Tagen aufhielten. In den mythischen Erzählungen des heroischen Zeitalters wurden Namen wie Perseus (Mykene), Eurystheus (Tiryns), Herakles (Tötung der Schlange von Lerna, Erwürgung des Löwen von Nemea) oder Argeier (allgemeiner Name für die Griechen in den Dichtungen Homers) regelmässig mit wichtigen Orten dieser Region in Verbindung gebracht. Argos war aber nicht nur in der vorgeschichtlichen Kultur Griechenlands, sondern auch später machtpolitisch und wirtschaftlich von so grosser Bedeutung, dass es im 5. Jhdt. v. Chr. bis an die 50'000 freie Staatsbürger (und ebenso viele Sklaven) hatte. Aus dieser Zeit stammt auch das Theater, das mit 81 Sitzreihen und rund 20'000 Sitzplätzen eines der grössten Griechenlands war. Die Bedeutung Argos’ ist, bedingt durch das Bündnis mit dem Verlierer Athen, nach dem Peloponnesischen Krieg zurück gegangen. Von einem kurzen, erneuten Aufblühen zeugt die riesige Thermenanlage mit bewundernswerten, erhalten gebliebenen Hypokaust-Konstruktionen aus der Römerzeit.
 

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Nur wenige Kilometer weiter von Argos besuchten wir das Zeus-Heiligtum von Nemea, das durch die drei schlanken Säulen des Tempels bereits von weitem sichtbar ist. Bekannter ist der Ort durch die Nemeischen Spiele, an die u.a. die sorgfältig hergerichteten Ausgrabungsobjekte (z.B. Waschtröge) und das Stadion erinnern.

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Schliesslich stand ein Höhepunkt für jede Reise ins antike Griechenland an: die Burg Mykene. Der mit allerlei Fachliteratur belesene Mathieu führte uns, angefangen bei den Tholos-Gräbern, weiter zum Gräber-Rund A und B, an den verschiedenen Lebens- und Arbeitsräumen vorbei zum Megaron und hinunter in die stockdunkle Zisterne hinein, wo er verschiedene Theorien über den Untergang der mykenichen Kultur referierte.

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Der achte Reisetag brachte uns wiederum eine Reihe prachtvoller Aussichten – ein ‘gefundenes Fressen’ für unsere Photo-Freaks. In Korinth beeindruckten uns vor allem der archaische Apollon-Tempel, dessen Säulen je aus einem Stück gefertigt (und nicht aus den üblichen Trommeln zusammengesetzt) sind. Von dort aus machten wir uns auf einen Gang durch die Geschichte, indem wir zunächst das römische Forum abschritten und dann nach Akrokorinth hinaufstiegen, wo Byzantiner, Franken, Venezianer und Türken ihre Spuren hinterlassen haben. Über den Isthmus von Korinth ging es weiter zum Kap Sunion mit seinem eindrücklich am Meer gelegenen Apollon-Tempel. Am Abend brachte Christos uns sicher nach Athen.
 

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Die Besichtigung von Agora und Akropolis – Zentrum des antiken Athen – war zweifellos einer der Höhepunkte unserer Reise. Auf der Agora zeigte uns Sascha u.a. das Hephaisteion, den besterhaltenen Tempel im griechischen Mutterland, und erläuterte uns die mythischen Szenen, die am Fries und auf den Metopen zu sehen sind. Im Agora-Museum erfuhren wir von Farah Interessantes über die athenische Demokratie und ihr aufwendiges Gerichtswesen: um Bestechung auszuschliessen, wurden mit Hilfe einer raffiniert konstruierten Losmaschine jeweils unmittelbar vor Verhandlungsbeginn Richterkollegien von mindestens 200 athenischen Bürgern zusammengestellt. Wer angeklagt war, musste sich persönlich vor dem Gre¬mium verteidigen, wobei die streng begrenzte Redezeit mit einer Wasseruhr gemessen wurde.
 

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“Europa ist auf drei Hügeln gebaut. Golgota steht für Frieden, die Akroplis für Demokratie und das Kapitol in Rom für die Rechtsstaatlichkeit.” Mit diesem Zitat von Theodor Heuss führte Jakob uns in die Geschichte der Akropolis ein, die wir dann auf dem antiken Panathenäenweg – der Strasse für die alle vier Jahre stattfindende Festprozession hinauf zum Parthenon – erklommen. Dabei machten wir in den imposanten Propyläen Halt; ohne sich von dem gewaltigen Touristenstrom neben uns beirren zu lassen, berichtete uns Alexander interessante Einzelheiten über die Errichtung des aufwendigen Baus (Kosten: ca. 2012 Talente Silber, was dem Preis von über 40'000 Sklaven entsprach). Wir hatten auch das Glück, zu den ersten Besuchern der Akropolis zu gehören, die den zierlichen Nike-Tempel nach der Restaurierung ohne Gerüst zu sehen bekamen.

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In seinem Referat über das Erechtheion führte uns Jakob zu den mythischen Ursprüngen Athens zurück, dem Streit zwischen Athene und Poseidon um die Schutzherrschaft über die Stadt. Dieser Mythos war einst auch am Ostgiebel des Parthenon dargestellt. Über die wechselhafte Geschichte dieses Monuments und seiner Vorgängerbauten informierte uns Josh in einem spannenden Referat. Anschliessend konnten wir uns im neuen Akropolis-Museum (eröffnet im Juni 2009) ein lebendiges Bild von der ursprünglichen Wirkung des Parthenon mit seiner erlesenen Bauplastik machen. Allerdings muss der Besucher hier grossenteils mit Abgüssen vorlieb nehmen, weil sich die meisten Originale im British Museum befinden. Ob die im 19. Jh. von Lord Elgin nach England gebrachten Stücke jemals nach Athen zurückkehren werden? Wir überlassen diese heikle Frage den Juristen und Diplomaten, auch wenn wir uns aus kunsthistorischer Sicht entschieden eine positive Antwort wünschen würden.

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Der drittletzte Tag unserer Reise galt einem Ausflug zum Aphaia-Tempel auf der Insel Aegina. Am Hafen von Athen, in Piräus, bestiegen wir die Fähre und erlebten so das offene Meer vom Schiff aus. Nach einer kurzen Mittagspause brachte uns der öffentliche Bus auf Strassen durch Pistazienbaum-Anlagen zum Heiligtum, das architektonisch mit seinen 23 erhaltenen Säulen (die Cella mit zwei Säulenreihen) und kulturgeschichtlich v.a. mit seinen Giebelskulpturen besticht. Viele von ihnen sind heute in der Münchner Glyptothek ausgestellt (während der Ausstellung ‚Bunte Götter’ auch in Basel) und stellen ein schlagendes Beispiel für die in der Wissenschaft zeitweise angezweifelte Polychromie (Mehrfarbigkeit) griechischer Tempel dar. Marie hat davon und von der Rivalität Aeginas mit Athen ausführlich berichtet, so dass klar wurde, dass Aegina seine eigene Bedeutung auch mit dem prachtvollen Tempel unterstreichen wollte.
 

Samstag, 25. September

Zu jeder Studienreise gehört auch ein Besuch des berühmten Archäologischen Nationalmuseums. Vom Hotel zogen wir zu Fuss los und machten vor der heutigen Universität einen ersten Halt, um uns den Vortrag Delphines zu ‚Architektur und Stadtplanung Athens im 19. Jahrhundert bis heute’ anzuhören. Kaum zu glauben, wie die Bevölkerung Athens durch die Freiheitskriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf 4000 Einwohner schrumpfte, der Ort dann aber im Zuge der Wiedereinsetzung als Hauptstadt Griechenlands durch König Otto I. von Bayern bis 1928 sprunghaft auf 600'000 und bis heute auf 2'800'000 Einwohner anwuchs. Delphine hat die architektonische Stadtentwicklung in den historischen Zusammenhang gestellt und einen Vergleich mit anderen Grossstädten Europas angestellt, so dass ein lebensnahes Bild entstand und wir die teilweise in einer auffälligen Architektur erbauten modernen Gebäude einzuordnen wussten.

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Der Plan, das Nationalmuseum am Ende der Reise zu besuchen, ging auf: Denn hier konnten wir anhand der Präsentation verschiedenster Gegenstände die Reise der letzten Tage nochmals Revue passieren lassen. Was wäre Mykene ohne die sog. Goldmaske des Agamemnon? Wie hatten wir uns in Epidauros den Skulpturenschmuck des Asklepios-Tempels vorzustellen? Wie entwickelte sich die Darstellung eines Menschenkörpers im Laufe der griechischen Kultur? Gab es da regionale Unterschiede? Auf derartige Fragen haben wir Antworten und zugleich Bezugspunkte zu Orten im mittlerweile gut bekannten antiken Mittelmeer-Raum gefunden.
Der Nachmittag war frei und wurde auf vielerlei Arten genützt. Erst heute hatte es ja nach zehntätigem, wunderschönen Wetter zum ersten Mal geregnet. Abends kehrten wir ein letztes Mal zu einem griechischen Nachtessen ein – einmal noch mit Blick auf die beleuchtete Akropolis.

Sonntag, 26. September

Für die meisten bedauernswert und für niemanden glücklicherweise holte uns ein Bus mit allem Gepäck um 11 Uhr am Syntagma-Platz zum Transfer zum Flughafen ab. Schade, jetzt hiess es definitiv Abschied nehmen von Griechenland! Bestimmt war es aber für einen grossen Teil nicht der letzte Aufenthalt in Griechenland, und vielleicht ist ja bei einzelnen mit dieser Reise nicht nur das Verständnis für diese grundlegende europäische Kultur grösser geworden, sondern auch die Sympathie zu einem Land gewachsen, das neben seiner hochinteressanten Geschichte und Kultur auch mit landschaftlichen und gesellschaftlichen Reizen fasziniert.

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Andreas Külling und Magdalene Stoevesandt