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Ein humanistisches Gymnasium - ein breit gefächertes Angebot

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Das Gymnasium am Münsterplatz ist ein humanistisches Gymnasium. Es bietet als Schwerpunkte Sprachen sowie das integrierte Schwerpunktfach Philosophie-Psychologie-Pädagogik (PPP) an. Als sprachliche Schwerpunktfächer werden Latein, Griechisch, Spanisch oder Englisch (mit IB) angeboten. Französisch ist immer Grundlagenfach, wogegen Englisch und Italienisch je nach Wahl des Schwerpunktfachs  als Grundlagenfach oder Fakultativfach belegt werden können. Die alten Sprachen (Latein, Griechisch), die daraus entstandenen romanischen Sprachen (Spanisch, Französisch, Italienisch), die stark vom Latein beeinflusste Weltsprache Englisch sowie die der Antike entsprungene und in der Neuzeit wissenschaftlich vertiefte Besinnung auf den Menschen (PPP) machen das Profil des Gymnasiums am Münsterplatz aus. Alle andern Fächer sind als Grundlagenfächer mit denen der übrigen Basler Gymnasien identisch: Am Münsterplatz lernt man ebenso viel Mathematik und Physik, beschäftigt sich mit Biologie und Chemie und besucht das Fach Musik oder Bildnerisches Gestalten.
Damit ist das Hauptziel eines jeden Gymnasiums, die allgemeine Studierfähigkeit, gewährleistet. Mit Latein und allenfalls Griechisch stehen besondere Studien wie Archäologie, Sprachwissenschaft oder Geschichte, Musikwissenschaft und Theologie offen. Maturandinnen und Maturanden des Gymnasiums am Münsterplatz haben somit Zugang zu allen Schweizer Universitäten und Technischen Hochschulen. Mit Spanisch besteht die Möglichkeit, eine der heutigen Weltsprachen zu lernen. Bei allen modernen Fremdsprachen geht es uns nicht nur darum, die Sprechfähigkeit zu erwerben, sondern Einblick in die Literatur, Geschichte und Mentalität der jeweiligen Sprachgebiete zu erhalten.
Nicht nur Fachwissen in den einzelnen Fächern ist am Münsterplatz gefragt. Wir suchen nach Querverbindungen zwischen den Fächern und wollen dadurch ein differenziertes und ganzheitliches Denken fördern.
Die einzelnen Fächer und die Verbindungen in verschiedenste Richtungen sind geprägt von den Ideen und Vorstellungen der Lehrerinnen und Lehrer. Wie einige von ihnen ihre Fächer verstehen, zeigen ein paar Kostproben:


«Über das Privileg, Geschichtslehrer zu sein: Ich muss keine Maschine bedienen, muss keine Versicherung verkaufen, keine Sozialpläne aushandeln. Ich erforsche mit jungen Menschen unsere Vergangenheit, ich streite mit ihnen über die Gegenwart und befrage die Zukunft.»
«Ich will die Chance nutzen, im Deutschunterricht auf persönliche Anliegen und Probleme junger Menschen einzugehen. Der mündliche und schriftliche Umgang mit der eigenen Sprache leistet einen wichtigen Beitrag zur Kommunikation; Medienkunde und die Diskussion aktueller Themen fördern das kritische Denken und die Meinungsbildung.»
«Latein zu unterrichten hat für mich einen besonderen Reiz: Wie ein Detektiv muss man aus den sichtbaren Spuren den inneren Zusammenhang erschliessen. So lernen Jugendliche verstehen, dass gerade in einer Zeit, die es liebt, schnell vom einen zum anderen zu springen, bewusst langsames Lesen ein Wert sein kann.»
«Im Fach PPP kann ich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Verständnis des Menschen erarbeiten. Dass dieses Fach die Möglichkeit des fachübergreifenden Unterrichts anbietet, erachte ich als grosse Bereicherung, sowohl für Schülerinnen und Schüler wie auch für die Lehrpersonen.»
«Spanisch ist nicht gleich Spanisch. Während ein Argentinier einen Spanier ahnungslos fragt, in welcher cuadra (Südamerikanisch: Häuserblock) er wohne, antwortet der andere empört, er lebe in keiner cuadra (Spanisch: Stall). Der Spanischunterricht sollte für uns eine Entdeckungsreise zu den verschiedenen spanischsprachigen Kulturen sein.»
«‘Wenn man nicht ewig ein Kind bleiben will’, sagt Cicero, ‘so muss man seine Vergangenheit kennen.’ Und die liegt zu einem beträchtlichen Teil in der Antike. Das Besondere an den alten Sprachen ist der konstante Wert, den sie gegenüber dem permanenten Wechselbad des Heute haben – gerade tot sind sie lebendig. Diese Lebendigkeit will ich pflegen.»
«Der Chemieunterricht muss zukünftigen NaturwissenschaftlerInnen und MedizinerInnen exakte chemische Grundlagen und eine minimale Laborerfahrung im Hinblick auf ein universitäres Studium vermitteln.»
«Meine Bestrebungen als Biologielehrer gehen dahin zu zeigen, dass es sich lohnt, sich für das einmalige Experiment ‘Natur’ zu engagieren.»
«Bildnerisches Gestalten fördert geistige, emotionale und handwerkliche Fähigkeiten, mit denen eine eigenständige bildnerische Aussage erreicht wird.»
«Sport ist die Grundlage einer gesunden Lebensführung. Darum möchte ich meine SchülerInnen zu sinnvoller sportlicher Aktivität auch nach der Schule ermutigen.»
«In den verschiedenen Stützkursen können wir auf die unterschiedlichen
Bildungshintergründe der Schülerinnen und Schüler eingehen: Im binnendifferenzierten Unterricht berücksichtigen wir die persönlichen Bedürfnisse und fördern ganz gezielt dort, wo Bedarf besteht.»
 

Unser Angebot wird durch Ergänzungsfächer (von Geschichte über Biologie mit Chemie oder Biologie mit Sport bis hin zu Philosophie, Wirtschaft und Recht, Bildnerischem Gestalten oder Musik) und Fakultativfächer bereichert. So entsteht ein vielfältiges Bildungsprogramm.
Folgende Freiwahlfächer stehen neben anderen zur Auswahl: Italienisch, Spanisch, Englisch (u.a. Vorbereitung auf das Cambridge Examen), Latein, Hebräisch, Ergänzende Mathematik u.a.m. Die obligatorischen Fächer sind in der Stundentafel dargestellt.

 

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