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Interdisziplinäre Projekttage: "Grenzen" der Klasse 1A
Mit dem Thema ‘Grenzen’ begab sich die Klasse 1A am 16.06.2026 auf eine Zweitageswanderung zur schönen Murgseehütte im Kanton Glarus. Treffpunkt war um 7:45 Uhr am Bahnhof Basel SBB. Von dort fuhren wir zuerst nach Zürich, dann ging es mit Regionalzügen weiter. Angekommen in Murg warteten wir auf das Alpentaxi, welches uns an einen Parkplatz kurz vor den Wanderweg brachte.
Von da aus stiegen wir erstmal steile, treppenartige Steine empor, bis der Weg flacher wurde. Auf einer schönen Wiese genossen wir das mitgebrachte Mittagessen, bevor wir an einer Kuhherde vorbei das geschützte Arvenreservat betraten. Dort legten wir eine zweite Pause ein, in der wir auch Schnappschüsse für unsere Fotoprojekte machten.
Das letzte Stück bis zur Hütte liess uns nicht nur unsere physische Grenze sowie Leistungs- und Komfortgrenze erforschen, sondern begleitet von erfahrenen Lehrpersonen, erkundeten wir auch Grenzen des Überwindens von Zweifeln und mentalen Blockaden, Erkenntnis- und Wahrnehmungsgrenzen, genauso wie die Erweiterung des Horizontes.
An der Hütte angekommen, konnten wir noch eine Lieferung per Helikopter beobachten. Unter dem Dach der Hütte gab es einen grossen Schlafsaal, die Betten waren durch Vorhänge getrennt. Wir bezogen unsere Betten und einige kühlten sich anschliessend im kalten Murgsee ab. Um 19 Uhr gab es eine warme Zucchinisuppe gefolgt von Pasta mit Sojageschnetzeltem. Es durften dem Pächter der Hütte Fragen gestellt werden und wir erfuhren mehr über die Realität des Hüttenleben. Die Beziehungen zwischen den Schülern wurden vertieft und neue Freundschaften geschlossen. Einige Fussballfans verfolgten ein Spiel der WM, bis die Nachtruhe um 22 Uhr anbrach.
Ausgeschlafen namen wir um 7:30 Uhr ein nahrhaftes Frühstück zu uns. Fertig gepackt, liefen wir gegen 9:00 Uhr los. Steil hinab ging es, doch der Ausblick war unbezahlbar. Schon um 11 Uhr wurde die Klasse wieder von dem Alpentaxi abgeholt, das uns zum Walensee fuhr. Dort nahmen wir unseren eingepackten Lunch zu uns oder besuchten das Restaurant. Der etwas wärmerer Walensee wurde zum Schwimmen benutzt und es wurden Spiele gespielt.
Erfrischt liefen wir zum Bahnhof, wo wir sogar den früheren Zug erwischten. Versammelt in einem Kreis reflektierte die Klasse über die Wanderung und Eines war sicher: "Manchmal sind die eigenen Grenzen doch weiter entfernt, als sie scheinen."
Text: Gabrielle Kauer 1A
Fotos von Thibaud Gschwind und Eleonora Spasojevic